"CAI\[Daten]" für "CollectionAddItem", "CSN\[Daten]" für
"CollectionSetNumber", "CRI\[Daten]" für "CollectionRemoveItem", "CGI\[Daten]" für
"CollectionGetItem", "CGC\[Daten]" für "CollectionGetCount", "CDL\[Daten]" für "CollectionDeLete", "ICM\[Daten]" für "IfCollectionMember", "FEC\[Daten]" für "ForEachCollection-
item", "FEM\[Daten]" für "ForEachMember". Siehe auch: "EFE\", "IFM\", "IEI\". Siehe auch: "Abfragen".
Während die anderen "FE?\"-Befehle
mit Items einer bestimmten Kategorie
arbeiten, bieten die hier dargestellten Befehle die Möglichkeit, eine Sammlung beliebiger Items zusammenzustellen, in einen Behälter (eine "Collection") zu
packen und schließlich alle Items in einer Remote-Datei zu bearbeiten. Die Anzahl der Collections in einer Remote-Sitzung ist defaultmäßig auf zehn begrenzt. Wenn Sie mehr Collections benötigen, müssen Sie vor der ersten
Benutzung des Befehls "CAI" die Anzahl mit "CSN\Anzahl" festlegen.
Zum Zusammenstellen der Collection dient der Befehl "CAI\".
Sein Datenteil
muß dazu wie folgt aufgebaut sein: Name der Collection|Inhalt des Items[|Key][|m] Name der Collection: Beliebige eindeutige Zeichenfolge zur Bezeichnung der Collection, z.B. "fontcoll". Inhalt des Items: Zeichenfolge, Variable oder Mischung aus beiden, die einen String, einen
numerischen Wert oder einen Bezeichner repräsentiert (z.B. den Namen einer
Schriftart). Wenn die Möglichkeit besteht, daß im Item das Trennzeichen "|" enthalten ist
(z.B. beim Inhalt einer Binär-Datei), muß der Inhalt des Items in eine Variable verpackt werden. Key (optional): Zeichenfolge als Bezeichner für das Item. Ein Key kann in einer Collection nur
einmal verwendet werden. Standardmäßig wird verhindert, daß mehrere gleiche Items hinzugefügt werden.
Wenn Sie das außer Kraft setzen wollen, geben Sie am Ende des Datenteils die
Zeichenfolge "|m" an. Dann wird der Index des hinzugefügten Items als
Ziffernfolge in einer Variablen hinterlegt, auf die Sie mit der Zeichenfolge "$v3$"
zugreifen können. Wenn Sie keinen Key angeben und auch nicht "|m"
am Ende des Datenteils,
wird das Item selbst in Form einer Zeichenfolge als Key verwendet. Dann können
jedoch nicht mehrere gleiche Items hinzugefügt werden.
Mit dem Befehl "CRI\" können
Sie ein Item aus der Collection entfernen. Mit
leerem Datenteil kann dieser Befehl nur in der "Auszuführenden Remote-Datei"
von "FEC\" eingesetzt werden (s.u.), da er sich dann immer auf das aktuell zu
bearbeitende Item bezieht. Ansonsten können Sie im Datenteil den Namen der
Collection und danach - abgetrennt durch einen Senkrechtstrich ("|") - das Item angeben. Das ist aber nur möglich, wenn Sie beim Hinzufügen nicht die Option
"|m" gewählt haben. Mit dieser Option können Sie nur über den Index auf das
Item zugreifen; dieser wird in der Reihenfolge des Hinzufügens beginnend mit 1
hochgezählt und muß im Datenteil als Ziffer mit vorgestelltem "#" eingetragen
werden.
Zum Abrufen eines Collection-Items dient der
Befehl "CGI\". Sein Datenteil muß
dazu wie folgt aufgebaut sein: Name der Collection|[#]Key bzw. Index des Items Name der Collection: Bezeichnung der Collection, aus der das Item abgerufen werden soll. Key bzw. Index des Items: Zeichenfolge oder Ziffernfolge, die das gewünschte Item repräsentiert. Der Key wurde entweder beim Hinzufügen von Ihnen vergeben oder automatisch
angefügt. Im letzteren Falle ist dies die gleiche Zeichenfolge wie das Item selbst.
Wenn Sie jedoch beim Hinzufügen des Items die Option "Multiple Items" durch
Eintrag der Zeichenfolge "|m" am Ende des Datenteils gewählt haben, können Sie
nur über den Index auf das Item zugreifen. Dieser muß durch das vorgestellte "#"
als solcher gekennzeichnet werden. Wenn der Index größer ist als die Anzahl der
Items, wird in "$v1$" der maximale Index in Form von "MaxIndex=?"
zurückgegeben. Das abgerufene Item wird als Zeichenfolge in einer
internen Variablen hinterlegt,
auf die Sie mit "$v1$" zugreifen können.
Wenn Sie die Abarbeitung von Codeteilen davon abhängig machen wollen, ob
ein Collection-Item existiert oder nicht, verwenden Sie die Abfrage "ICM\...": ICM\Name der Collection|Key bzw. Item(Teil)[|#] '... ECM\ Name der Collection: Bezeichnung der zu durchsuchenden Collection. Key bzw. Item(Teil): Zeichenfolge oder Ziffernfolge, die das gewünschte Item repräsentiert.
Normalerweise ist der Key anzugeben, der beim Hinzufügen des Items benutzt
wurde. Wenn Sie jedoch am Ende des Datenteils die Zeichenfolge "|#" eintragen,
werden alle Collection-Items daraufhin durchsucht, ob die im Datenteil
eingetragene Zeichenfolge im Item vorkommt (nicht case-sensitiv). Wenn ein zutreffendes Item gefunden wurde, wird es als Zeichenfolge in einer
internen Variablen hinterlegt, auf die Sie mit "$v1$" zugreifen können, und der Index des Items gleichzeitig als Ziffernfolge in "$v3$".
Die zwischen "ICM\" und
"ECM\" stehenden Befehlszeilen werden nur ausgeführt, wenn ein Item gefunden
wurde. Da Sie bei einer Collection im allgemeinen nicht voraussehen können, ob bzw.
wieviele Items hinzugefügt werden, läßt sich mit dem Befehl "CGC\[Name der
Collection]" diese Anzahl ermitteln. Die Anzahl wird in einer programminternen
Variablen hinterlegt, auf die Sie mittels "$v1$" zugreifen und in Abfragen
verwenden können.
Eine nicht mehr benötigte Collection können
Sie mittels "CDL\[Name der
Collection]" löschen. Das kann notwendig werden, da die Anzahl der Collections
auf maximal zehn beschränkt ist.
Mit dem Befehl "FEC\" haben Sie die
Möglichkeit, für jedes Item der mit den
obenstehenden Befehlen zusammengestellten Collection eine bestimmte Remote-
Datei ausführen zu lassen. Der Datenteil muß dazu wie folgt aufgebaut sein: Name der Collection|Auszuführende Remote-Datei|Variablenname Name der Collection: Beliebige eindeutige Zeichenfolge zur Bezeichnung der Collection. Auszuführende Remote-Datei: Name einer Remote-Datei, wenn sich diese im Verzeichnis der aktuellen Remote-
Datei oder in einem übergeordneten Verzeichnis befindet; ansonsten
vollständiger Pfad zu der Datei. Diese Remote-Datei wird dann mit allen
Collection-Items ausgeführt. Wenn Sie nur eine FEX-Ebene bearbeiten müssen, können Sie alternativ zur
"Auszuführenden Remote-Datei" den Namen einer Sprungmarke in der aktuellen
Remote-Datei angeben und nach dieser Sprungmarke den Code eintragen, der
ansonsten in der "Auszuführenden Remote-Datei" stehen würde. Dieser Code-
Teil ist dann mit dem Ende-Zeichen ("@") abzuschließen. Das gestaltet den
Inhalt der Remote-Datei übersichtlicher und erspart den Sprung in eine zweite
Datei. Wenn Sie in diesem Teil den Befehl "GOTO Label<" oder "GSB\Label"
(automatischer Rücksprung) einsetzen, muß die Sprungmarke nach dem FEX-
Teil liegen! Variablenname: Name einer Variablen, die für jedes Item der Collection verwendet werden soll,
z.B. "$$fnt". Diese Variable wird jeweils mit dem Inhalt des Items in Form einer
Zeichenfolge belegt. In der auszuführenden Remote-Datei muß dieser Name für
das jeweilige Item verwendet werden.
Sie können diesen Befehl an beliebiger Stelle in eine Remote-Datei einbauen.
Nach Abarbeitung des Befehls mit den Items der Collection wird die
Ausgangsdatei mit dem nachfolgenden Befehl fortgesetzt.
Mit dem Befehl "FEM\" können
Sie einen String, der durch Trennzeichen(folgen)
separiert ist, in die einzelnen Teile zerlegen und für jeden Teilstring eine
bestimmte Remote-Datei ausführen lassen. Der Datenteil muß dazu wie folgt
aufgebaut sein: Länge der TrennzeichenfolgeTrennzeichenfolge|String|Auszuführende Remote-
Datei|Variablenname Länge der Trennzeichenfolge (max. 9): Zeichenanzahl der Trennzeichenfolge zur Trennung der Teilstrings (max. 9). Trennzeichenfolge: Zeichen(folge) zur Trennung der Teilstrings. Der Trenner
darf in den Teilstrings selbst nicht vorkommen. String: Zeichenkette, die durch die Trennzeichenfolge in einzelne Teilstrings
unterteilt ist. Auszuführende Remote-Datei: Name einer Remote-Datei, wenn sich diese im Verzeichnis der aktuellen Remote-
Datei oder in einem übergeordneten Verzeichnis befindet; ansonsten
vollständiger Pfad zu der Datei. Diese Remote-Datei wird dann mit allen
Teilstrings ausgeführt. Wenn Sie nur eine FEX-Ebene bearbeiten müssen, können Sie alternativ zur
"Auszuführenden Remote-Datei" den Namen einer Sprungmarke in der aktuellen
Remote-Datei angeben und nach dieser Sprungmarke den Code eintragen, der
ansonsten in der "Auszuführenden Remote-Datei" stehen würde. Dieser Code-
Teil ist dann mit dem Ende-Zeichen ("@") abzuschließen. Das gestaltet den
Inhalt der Remote-Datei übersichtlicher und erspart den Sprung in eine zweite
Datei. Wenn Sie in diesem Teil den Befehl "GOTO Label<" oder "GSB\Label"
(automatischer Rücksprung) einsetzen, muß die Sprungmarke nach dem FEX-
Teil liegen! Variablenname: Name einer Variablen, die für jeden Teilstring verwendet werden soll, z.B.
"$$txt". Diese Variable wird jeweils mit dem Inhalt des aktuellen Teilstrings
belegt. In der auszuführenden Remote-Datei muß dieser Name für den jeweiligen
Teilstring verwendet werden.
Sie können diesen Befehl an beliebiger Stelle in eine Remote-Datei einbauen.
Nach Abarbeitung des Befehls mit den Items der Collection wird die
Ausgangsdatei mit dem nachfolgenden Befehl fortgesetzt.
HINWEISE: - Wenn Sie im Editor auf den Namen der "abzuarbeitenden Remote-Datei"
doppelklicken, wird diese markiert. Wenn Sie dann im Editor einen rechten
Mausklick ausführen, ist im erscheinenden Kontextmenü der Eintrag "Anzeigen"
enabled. Mit einem Mausklick auf diesen Eintrag starten Sie eine neue Instanz
des Editors, welche die anzuarbeitende Remote-Datei anzeigt. - Sie können NICHT innerhalb der abzuarbeitenden Remotedatei "REB\1"
verwenden. Nach dem Rebooten werden nur die mit "JNF\" angesprungenen
Dateien restauriert!
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