"REB\[Daten]" für ReBoot, "PWD\[Daten]" für Password, "DEF\" für "DeleteExeFolder" Siehe auch: "WSD\", "WFD\", "WRS\", "WLO\".
Der Befehl "REB\0"
veranlaßt Windows, sofort herunterzufahren und
anschließend wieder neu zu booten. Dabei werden laufende Applikationen ohne
Datenspeicherung beendet. Das Booten erfolgt von der untersten Ebene, d.h. Config.Sys und Autoexec.Bat
werden - sofern vorhanden - abgearbeitet. Wenn das Remoteprogramm nach dem Neustart nach der Stelle fortfahren soll,
wo das Neubooten ausgelöst wurde, geben Sie im Datenteil des Befehls entweder
"1" (eins)
oder "2" (zwei)
an: "REB\1"; "REB\2". Dann wird der aktuelle
Bearbeitungsstand des Remote-Ablaufs in der Registrierung festgehalten und der automatische Start des Remote-Programms nach dem Neustart von Windows aktiviert. Bei "REB\1"
startet das Remote-Programm parallel zum Windows (unter Win9x
sogar vor allen anderen Anwendungen und vor der Netzwerkanmeldung; man
kann also das Remoteprogramm zum automatischen Anmelden einsetzen). Bei "REB\2"
erscheint die Windows-Oberfläche erst dann, wenn die Remote-
Datei vollständig abgearbeitet und das Remoteprogramm beendet ist. Das ist
hilfreich, wenn sichergestellt werden muß, daß das Remoteprogramm Aktionen
durchführt, bevor ein Benutzer agieren kann.
Wenn der Datenteil nicht leer
ist, werden nach dem Rebooten sämtliche vorher
benutzten Variablen wiederhergestellt einschließlich der mittels "JNF\" an
Aussprungdateien übergebenen. Sie sollten darauf achten, daß zu diesem
Zeitpunkt nur noch solche Variable
existieren, die tatsächlich nach dem
Rebooten wieder benötigt werden, und nicht benötigte vorher mit "VRM\..."
löschen.
Unter WinNT/2K/XP wird bei "REB\1", "REB\2" defaultmäßig zum Einloggen der
"Administrator" als DefaultUserName mit
dem Defaultpaßwort "" (Leerstring)
benutzt. Mit dem Befehl "PWD\" haben Sie die Möglichkeit, beide Einträge zu
verändern und außerdem noch einen DefaultDomainName anzugeben. Wenn
Sie nach dem Backslash eine Zeichenfolge angeben, wird diese als Paßwort benutzt. Den UserName können Sie nach dem Paßwort und abgetrennt durch
einen Senkrechtstrich ("|") anfügen; anschließend - wiederum abgetrennt durch
einen Senkrechtstrich - den DomainName. Wenn bereits entsprechende Einträge in der Registrierung vorhanden sind,
werden deren Werte gespeichert und nach dem Rebooten wieder
zurückgeschrieben; wenn nicht, werden die zum Rebooten benutzten Einträge
wieder gelöscht. Der Befehl "PWD\..." muß unmittelbar
vor "REB\1" stehen. Wenn auf einem Rechner bereits "AutoAdminLogon
= 1" gesetzt ist und DefaultUserName sowie DefaultPassword existieren,
kann es zweckmäßig sein,
diese Einstellungen beim Neubooten wieder zu benutzen. Wenn Sie das
möchten, addieren Sie zum Wert im Datenteil noch 4 dazu.
Dann wird mit dem
aktuellen Benutzer neu gestartet; die Registrierungseinträge bleiben unberührt.
Der Befehl "DEF\"
ist im Zusammenhang mit dem Feature "Exe erstellen"
notwendig. Normalerweise wartet die erzeugte Exe nach dem Start, bis die
entpackte "Remote.exe" beendet wurde, und löscht dann anschließend das
temporäre Verzeichnis. Wenn Sie jedoch den Befehl "REB\?" einsetzen, ist das
nicht möglich; außerdem darf bei "REB\1" oder "REB\2" das Verzeichnis auch
nicht gelöscht werden. Auch beim Ausführen der Exe-Datei von einem
auswechselbaren Datenträger (z.B. USB-Stick) ist es vorteilhaft, die Exe sofort
nach Start der "Remote.exe" zu beenden, weil dann der Datenträger ohne Gefahr
entfernt werden kann. Mit "DEF\" können Sie sicherstellen, daß das temporäre
Verzeichnis beim nächsten Systemstart gelöscht wird.
Beispiel: PWD\start|Admin|dsbr1 REB\1 '... '... @
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