Dokumentation zum Remote-Editor
Der Remote-Editor wurde speziell zur Erstellung, Bearbeitung und Testung von
Remote- und Remote-Steuerdateien entwickelt ("*.rem", "*.rcf") und vereinfacht
die diesbezüglichen Arbeitsschritte gegenüber der Benutzung eines anderen
Editors. Die Ausstattung des Remote-Editors ist auf seinen Zweck zugeschnitten und in
dieser Hinsicht optimiert. Wenn der Editor ("RemEdit.exe") gestartet wird,
erscheint etwa die links dargestellte Oberfläche.

Beim Setup wird der Remote-Editor als Default-Programm für das Öffnen von
Remote-Dateien registriert, so daß Sie eine Remote-Datei per Doppelklick öffnen
können. Im Kontextmenü des Explorers wird beim Setup ein Menüpunkt unter
"Neu" eingerichtet. Zum Öffnen/Bearbeiten einer Remote-Datei können Sie auch auf das
Ordnersymbol in der Toolbar klicken. Dann werden die im Verzeichnis
befindlichen Remote-Dateien alphabetisch geordnet aufgelistet. Durch Markieren
und erneutes Klicken auf das Ordnersymbol oder per Doppelklick öffnen Sie die
gewünschte Datei. Beim Öffnen wird standardmäßig die Fensterbreite des Editors
automatisch an die längste Textzeile in der Datei angepaßt, so daß einerseits der
Platzbedarf bei kurzen Texten minimiert wird, andererseits die Lesbarkeit auch
sehr langer Einträge ohne Scrollen gewährleistet ist. Sie können diese Einstellung
über den Menüpunkt "Optionen - Einstellungen" ändern. Die äußeren Abmessungen können natürlich auch wie gewohnt per Hand
verändert werden. Das obere Bild zeigt etwa die minimale Breite des Editors, die
sich auch per Hand nicht unterschreiten läßt. Zum Auskommentieren von Textpassagen
markieren Sie den gewünschten Block
mit der Maus oder mit "Shift" und Pfeiltasten.
Dann wird im Toolbar-Button mit
dem Kreuz ein Pluszeichen (+) sichtbar, und nach Anklicken des Buttons wird
der Block mit vorgesetzten Hochkommas auskommentiert. Zum Löschen der
Kommentierung gehen Sie in gleicher Weise vor; der Button zeigt dann ein
Minuszeichen. Alternativ können Sie zum Auskommentieren der markierten
Zeilen die Tastenkombination Strg und "+"
verwenden, zum Beseitigen des
Kommentars Strg und "-". Neue Dateien können Sie anlegen, wenn Sie auf den linken Button klicken und
im oberen Textfeld den Namen der Remote-Datei präzisieren, oder auch über das Kontextmenü von Windows, indem Sie unter "Neu"
den Eintrag "RemFile"
wählen.

Beim Anlegen neuer Remote-Dateien wird automatisch ein Kopf angelegt,
der
mit den wesentlichen Daten auszufüllen ist. Beim Öffnen vorhandener Dateien
prüft der Editor, ob ein Kopf vorhanden ist. Wenn nicht, wird einer angelegt.
Beim Speichern prüft der Editor, ob der Kopf ausgefüllt ist. Wenn nicht, erfolgt
ein entsprechender Hinweis, und die Datei kann nicht gespeichert werden. Diese Einstellungen können Sie ebenfalls über den Menüpunkt "Optionen"
verändern.
Name und Datum können Sie per Knopfdruck auf den entsprechenden Button
einfügen. Speichern können Sie bearbeitete oder neu angelegte Remote-Dateien durch
einen Klick auf den Button mit dem Disketten-Symbol. Beachten Sie dabei bitte,
daß vorhandene Dateien gleichen Namens ohne Warnung überschrieben werden! Der Remote-Editor wird standardmäßig vom Remote-Programm gestartet, wenn
dessen Oberfläche sichtbar ist und deren Button "Editor" angeklickt wird. Dazu
muß sich die "RemEdit.exe" im gleichen Verzeichnis wie die "Remote.exe"
befinden. Ist das nicht der Fall, wird der Windows-Editor ("notepad.exe")
gestartet.
Mit dem violetten Dreieck können Sie den Windows-Analyzer starten, sofern
sich dieser im gleichen Verzeichnis wie die RemEdit.exe befindet. Dann können
Sie vom Analyzer aus die markierten Listeneinträge mittels der Taste "E" direkt in
den Remote-Editor kopieren.
Die grüne Pfeiltaste startet das Remoteprogramm
und "spielt" den Inhalt des
Editors ab. Dazu muß sich die "Remote.exe" ebenfalls im gleichen Verzeichnis wie
der Editor befinden. Ist das nicht der Fall, muß in einer Datei "rempfad.txt" der
Pfad zur "Remote.exe" hinterlegt sein. Mit der Taste daneben starten sie Schrittbetrieb.
Auf der linken Seite befindet sich eine schmale Liste,
die alle aktuell verfügbaren Remotebefehle enthält. Wenn Sie den Mauszeiger über die Liste bewegen, wird
eine Kurzbezeichnung sichtbar. Sie können sich mit den Pfeiltasten in der Liste
bewegen. Wenn Sie den Listeneintrag anklicken, wird eine Hilfe sichtbar, die
ausführliche Erläuterungen für den Einsatz des Befehls enthält. Ein Listeneintrag
wird ebenfalls markiert, wenn Sie im Editorfenster in einen Befehl klicken. Wenn Sie nach einem bestimmten Befehl suchen, klicken
Sie in die Liste bei
gedrückter "Strg"-Taste und geben Sie anschließend den Befehl über die Tastatur
ein. Dann wird der Befehl - sofern vorhanden - in der Liste markiert, und Sie
können mit F1 oder ENTER die Hilfe anzeigen lassen. Wenn Sie innerhalb des Hilfetextes auf einen Befehl klicken,
auf den verwiesen
wird (Handcursor und Tooltip erscheinen), erhalten Sie die Hilfe zu diesem
Befehl.
Über die breite Combobox können Sie
in den Hilfedateien nach einem Begriff
suchen lassen. Geben Sie den Begriff in das Textfeld der Combobox ein und
drücken Sie die "Enter"-Taste. Dann erscheint nach kurzer Zeit eine Liste mit
Befehlen, in deren Hilfedateien der Begriff gefunden wurde, und Sie können
anhand der Liste gezielt die einzelnen Dateien öffnen, wobei die Stellen, an
denen der Begriff gefunden wurd, rot markiert sind. Mit den Menütasten "<<"
und ">>" des Hilfe-Fensters können Sie von einer Stelle zur anderen springen.
Wenn Sie neben den Hilfe-Dateien zu den einzelnen Befehlen noch die allgemeinen Dateien wie z. B. diese hier durchsuchen wollen,
benutzen Sie nach
der Eingabe des Begriffs statt der Enter-Taste den Button "Erweiterte Suche"
rechts neben der Combobox.
Wenn Sie in der Liste der Combobox den Eintrag
"Befehlsübersicht nach
Aufgabe/Zweck" anklicken, erscheint eine Art Glossar. Geben Sie danach die Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs ein, und der zutreffende Begriff wird
markiert. Nach drei Sekunden, gerechnet von der Eingabe des ersten Buchstaben,
ist die Liste wieder "empfangsbereit" für eine neue Eingabe.
Mit den nachfolgenden Einträgen in der Combobox können Sie auswählen,
welche Befehlskategorien in der Liste angezeigt werden sollen; der erste
Listeneintrag ist dann der erste Befehl der ausgewählten Kategorie. Der untere Teil der Liste enhält eine Sammlung von sprachunabhängigen
Ordnern, die Sie bei der Angabe von Pfaden verwenden können. Wenn Sie den
Mauszeiger über die Liste bewegen, sehen Sie das englischsprachige Äquivalent
des jeweiligen Ordners, und durch Anklicken können Sie das ensprechende
Kürzel im Editor einfügen - das Kürzel ersetzt dann den kompletten Pfad (z.B.
"ws\" für "c:\windows\system\"). Die zur Darstellung des Listeninhalts und der OnLine-Hilfe notwendigen
Dateien ("remedit.txt", "remfiles.txt" sowie zahlreiche *.rtf-Dateien) sind in einem Verzeichnis "\RemHelp\" zu plazieren.
Dieses Verzeichnis muß sich entweder im
Programmverzeichnis oder direkt auf "C:\" oder im Windows-Verzeichnis
befinden (wenn Sie häufig mit dem Editor arbeiten, ist eine der beiden letzten
Varianten zu empfehlen). Beim Setup wird dies automatisch erledigt. Für die ständige Nutzung der Remote-Tools ist es vorteilhaft, wenn die Remote-
Dateien registriert und Remote-Editor sowie Remote-Programm als
Standardanwendungen definiert werden. Das läßt sich einfach über die
mitgelieferte Datei "register.rem" erledigen. Benennen Sie Die Datei um in
"default.rem" und doppelklicken Sie anschließend auf die "Remote.exe". Danach
können Sie *.rem- und *.rcf-Dateien per Doppelklick öffnen und über den
Kontextmenüeintrag "Play" oder "Play~" starten. Bei letzterem wird automatisch
der Develop-Modus eingeschaltet. Wenn Sie die Remote-Installation von einer
"Setup.exe" durchführen, werden diese Schritte automatisch erledigt.

Häufig sind im Kopf der Hilfedateien mehrere zusammengehörige Befehle
aufgeführt. Um einen weiter unten erläuterten Befehl anzuspringen, klicken Sie
den Befehl an (es werden nur die in der Schlüsselfarbe blau dargestellten Befehle
berücksichtigt). Dann springt die Markierung zum nächsten Vorkommen des
Befehls im Text. Mit einem rechten Mausklick bei gedrückter Strg-Taste
gelangen Sie wieder zum Seitenanfang.
Der Remote-Editor verfügt auch über eine "IntelliSense"-Funktion für die
Eingabe von Klassenbezeichnungen. Wenn Sie einen Befehl geschrieben oder
kopiert haben, der im Datenteil die Angabe einer Fensterklasse benötigt, wird
beim Eingeben des ersten Zeichens nach dem Backslash automatisch eine Liste
mit häufig vorkommenden Klassenbezeichnungen sichtbar. Je mehr Zeichen Sie
eingeben, um so präziser wird die Selektion in der Liste. Mit den Auf/Ab-
Pfeiltasten können Sie die Auswahl verändern. Den selektierten Eintrag können
Sie mit der Entertaste, der Leertaste oder auch direkt per Mausklick in das
Textfeld übernehmen. Die Informationen zu den Klassenbezeichnungen sind in der Sektion "[Classlist]"
der "remedit.ini" hinterlegt, die sich im Remote-Verzeichnis befindet. Das
vorgestellte "+"-Zeichen bei einzelnen Einträgen signalisiert, daß es bei dieser
Klasse in der Regel keinen Text bzw. keine Beschriftung gibt. Dann wird vom
Remote-Editor automatisch ein "\*" an den Klassennamen angefügt; ohne "+"
wird nur der Backslash ergänzt. Durch Änderung/Ergänzung der Sektion "[Classlist]" können Sie die Liste Ihren
spezifischen Bedingungen anpassen. Die Liste der Befehle, bei denen die IntelliSense-Funktion wirksam wird, ist im
Abschnitt "[senshelp]" der Datei "remedit.ini"
hinterlegt und kann dort variiert
werden.

Eine weitere Unterstützung erhalten Sie, wenn Sie bestimmte Befehle eingeben.
Dann erscheint das oben rechts dargestellte Fenster, in welchem die Syntax des
Befehls dargestellt ist. Eckige Klammern beinhalten optionale Teile. Das
Hilfefenster erscheint auch, wenn Sie in die Befehlszeile nach dem Befehl klicken
oder die F1-Taste drücken, wenn sich das Caret in der Zeile befindet. Es
verschwindet, wenn Sie die Zeile wechseln, in das Fenster klicken oder die Esc-
Taste drücken. Die Einträge sind in der Datei "remfiles.txt"
hinterlegt, die sich im "...\Remhelp"-
Verzeichnis befindet. Diese Datei können Sie nach eigenem Ermessen
vervollständigen, sollten diese aber dann sichern, da bei einem Update mittels
Setup die Datei überschrieben wird.
Der Remote-Editor verfügt über einen Empfangsmechanismus, der es ermöglicht,
den Abarbeitungsstand der über den "Play"-Button gestarteten Remote-Datei zu
verfolgen. Dabei wird immer derjenige Befehl markiert, der gerade in Bearbeitung
ist. Gleichzeitig wird die zugehörige Zeile in der Statusbar angezeigt, und
daneben ist ein grünes Feld sichtbar, solange das Programm läuft. Im
Stopzustand und bei Einzelschritt ist das Feld rot, und ein magentafarbenes Feld
weist darauf hin, daß zwar die Remote-Datei beendet wurde, aber das
Remoteprogramm noch läuft. Das kann befehlsbedingt sein (z.B. bei "DPM\...")
oder auf einen Fehler bei der Abarbeitung bzw. im Remote-Programm hindeuten. Im rechten Feld der Statusbar sind die aktuelle Zeilennummer und die aktuelle
Spaltennummer des Carets zu sehen. Das ist hilfreich, wenn das Remote-
Programm eine Fehlermeldung mit Zeilennummer ausgibt.

Wenn der Editor unmittelbar nach dem Starten
des Remoteprogramms geschlossen werden soll, stellen Sie als ersten Befehl "CRE\" für "Close Remote-
Editor" in die Remote-Datei. Wenn der Editor unmittelbar nach dem Starten des Remoteprogramms versteckt
werden soll, stellen Sie als ersten Befehl "HRE\" für "Hide Remote-Editor" in die
Remote-Datei. Der Editor wird dann nach Abarbeitung der Remote-Datei wieder
sichtbar. Mit "MRE\" läßt sich der Editor minimieren.
Der Editor ermöglicht es Ihnen auch, in einer Remote-Datei beliebig viele Haltepunkte zu setzen und dadurch die Datei sequentiell "abzuspielen". Klicken
Sie zum Setzen eines Haltepunktes einfach mit der linken Maustaste in den
Rand links neben dem Textfeld. Danach erscheint dort ein roter Punkt, der den Haltepunkt markiert. In der Statusleiste wird das Statusfeld rot, wenn beim
Abspielen ein Haltepunkt erreicht wurde. Mit der Taste "Play" können Sie dann
die Abarbeitung fortsetzen.

Wenn sie mit der rechten Maustaste in den genannten
Randbereich klicken,
können Sie einen Einsprungpunkt markieren, der als grüner Punkt erscheint. Ist
ein solcher vorhanden, beginnt das Abspielen der Remote-Datei erst bei der
markierten Zeile. Wenn mehrere Einsprungpunkte gesetzt sind, wird nur der
erste berücksichtigt. Einzelne Passagen oder Zeilen können Sie abspielen, wenn Sie diese markieren
und anschließend auf die Taste "Start" klicken.

Mit der Taste "Einzelschritt" können
sie eine Remote-Datei schrittweise
abarbeiten lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie das von Anfang an tun oder
erst nach einem Haltepunkt bzw. Betätigung des "Pause"-Buttons. Mit der Taste
"Start" wird die Abarbeitung wieder vollständig aufgenommen.
Wenn Sie im Stop-Modus
(roter Haltepunkt erreicht oder Einzelschrittbetrieb)
den Mauszeiger über den Namen einer Variablen ("$$xyz") oder Systemvariablen
("$vx$") bewegen, wird der aktuelle Variablenwert als Tooltip angezeigt; bei den
mit "?" beginnenden Kürzeln ebenso.
Wenn Sie mehrere Abschnitte oder Teile einer Remote-Datei abspielen möchten,
können Sie diese mit einem Einsprungpunkt und einem Aussprungdreieck markieren. Das Dreieck erhalten Sie, indem Sie zunächst einen grünen Punkt
anlegen und danach mit der gleichen Maustaste auf den grünen Punkt klicken,
mit der Sie den grünen Punkt erzeugt haben. Es wird jeweils der Teil beginnend
mit der Einsprungzeile (grüner Punkt) bis zur Zeile über der Dreieckspitze
berücksichtigt. Wenn das letzte Symbol ein grüner Punkt ist, wird die Remote-
Datei von dieser Zeile ab bis zum Ende abgespielt. Wenn Sie mit der rechten Maustaste in das Textfeld klicken, erscheint ein
PopUp-Menü. Mit dem Menüpunkt "Suchen" können Sie eine Maske zum
Eingeben eines Suchbegriffes anzeigen und die Suche starten. Im Textfeld wird
dann ein gefundener Begriff markiert. Wenn mehrere Fundstellen existieren,
können Sie mit den Button "<" und ">" oder mit den Pfeiltasten weiter- bzw.
zurückschalten. Weiterhin können Sie die Suchbegriffe ersetzen lassen. Wenn das Kästchen "Befehl" aktiviert
ist (Voreinstellung), werden nur Eingaben
im Sinne von Befehlen zugelassen. Dabei reicht die Eingabe der drei Buchstaben.
Eine inhaltliche Überprüfung auf "gültiger Befehl" erfolgt nicht.
Über den Menüpunkt "Optionen - Einstellungen" gelangen Sie zum unten
dargestellten Fenster, in welchem Sie bestimmte Features aktivieren oder
deaktivieren können.

Ein wesentliches Feature des Editors ist die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit
dem Analyzer eine Remote-Datei sozusagen per Mausklicks
zu erstellen. Starten
Sie dazu aus dem Editor den Analyzer (violettes Dreieck). Wenn Sie jetzt mit der rechten Maustaste auf ein Steuerelement der zu automatisierenden Anwendung
klicken, erscheint eine "gelbe Liste", in welcher die für das jeweilige Steuerelement
bzw. die damit verbundenen Aktionen typischen Befehle in Form von
Kontrollkästchen aufgelistet sind. Wählen Sie die für die von Ihnen gewünschte
Aktion zutreffenden aus und klicken Sie auf "OK". Dann werden die für die
Lokalisierung des Steuerelements notwendigen Codezeilen (immer beginnend mit
dem Topfenster) und die Ausführungsbefehle in den Editor eingefügt:

Vor dem Aufzeichen prüft der Editor in Zusammenarbeit mit dem Remote-
Programm, ob die gewählten Lokalisierungsbefehle auch das Zielfenster finden.
Ist das nicht der Fall, weil vielleicht eine sehr komplexe Fensterstruktur vorliegt,
wird automatisch der "ALL"-Modus eingeschaltet, d.h. es werden alle
Fensterebenen zur Lokalisierung benutzt. Führt auch das nicht zum Ziel,
erscheint eine Messagebox, die auf diesen Sachverhalt hinweist. Sie sollten dann
versuchen, in einer getrennten Remote-Datei durch manuelle Modifizierung der
Suchbefehle zum Ziel zu kommen und dann das Ergebnis in die aktuelle Remote-
Datei zu übertragen. Mit dem Menüpunkt "Optionen" lassen sich verschiedene Modi einstellen, die
insbesondere beim Aufzeichnen von Benutzeraktivitäten mit der "gelben Liste"
oder auch in der Einarbeitungsphase nützlich sein können: Immer im Vordergrund Wenn dieser Menüpunkt ausgewählt ist, ist das Editorfenster immer über allen
anderen Fenstern sichtbar und kann nicht verdeckt werden (es sei denn durch
aktive Fenster mit der gleichen Priorität). Protokollieren Wenn Sie diese Option ausgewählt haben, wird beim jedem Einfügen von Code
über die "gelbe Liste" gleichzeitig ein Screenshot vom aktuellen Fenster
angefertigt und eine Textdatei geschrieben, in der die Fensterstruktur des
aktuellen Fensters sowie weitere Informationen enthalten sind. Diese
Informationen sind notwendig, wenn Sie bei Unstimmigkeiten (Fenster wird
nicht gefunden, obwohl vorhanden etc.) eine Supportanfrage stellen wollen. Klicken Sie dazu nach dem Protokollieren auf "Supportanfrage".
Dann werden diese Dateien zusammen mit der aktuellen Remote-Datei in eine
"Support_Datum_Uhrzeit.exe" verpackt und auf dem Desktop abgelegt. Senden
Sie diese Datei an WinRobots, wenn Sie Unterstützung benötigen. HINWEIS: Wenn es sich nicht um WinRobots-Fehler handelt, ist der Support
kostenpflichtig! Befehlsbezeichnung sollten Sie evtl. in der Einarbeitungsphase auswählen. Dann erhalten Sie für
jeden Befehl in der darüberliegenden Zeile als Kommentar die Langbezeichnung
eingetragen. Die Einträge werden wieder entfernt, wenn Sie den Menüpunkt
abwählen. Zeitaufzeichnung sorgt dafür, daß bei jedem Fenstersuchbefehl, der über die gelbe Liste eingefügt
wird, am Ende des Datenteils ein "|wxx" angehängt wird, womit die
standardmäßig eingestellte Wartezeit bei der Fenstersuche von 30 sec
überschrieben wird. In der Sektion [TimeRec] Maxtime = 360 Mintime = 30 Factor = 3 der "remedit.ini" sind der Standardwert,
der Maximalwert und ein Faktor
angegeben. Mit letzterem wird die Zeit zwischen den OK-Klicks in die gelbe Liste
multipliziert und als Wartezeit an den Suchbefehl angehängt. ANMERKUNG: Dieses Feature ist nur dann notwendig, wenn ein Fenster wegen sehr langer
Programmoperationen erst nach der Standardzeit erscheint. Das kann
insbesondere bei Installationen oder ähnlichen Aufgaben der Fall sein. Wenn das Fenster vor Ablauf der Wartezeit gefunden wird, läuft das Remote-
Programm sofort weiter. Alternativ können Sie das Feature Pausenaufzeichnung auswählen. Dann wird vor jeden Codeblock die Zeile "CAS\n"
eingefügt, wobei n
die Zeit in sec darstellt, die seit dem letzten OK-Klick in die gelbe Liste
vergangen ist. Die Option Aufzeichnung & Test sorgt dafür, daß die erste Zeile des neu eingefügten Blocks (i.d.R. ein "STW\...")
mit einem Einsprungpunkt ("grüner Punkt") gekennzeichnet wird. Dadurch
können Sie den neuen Block sofort zum Test abspielen.
© 1998-2005 by Delphin Software
© 2006 by Delphin Software
|