Hinweise zum Windows-Analyzer
Der im Bild dargestellte Analyzer zeigt für die Mausposition die Hierarchie der
unter dem Cursor befindlichen Fenster an, beginnend mit dem TopWindow (der
Desktop wird nicht aufgelistet) als erstem Listeneintrag bis hin zum in der
Hierarchie niedrigsten Fenster als letztem Eintrag. Die Anzeige erfolgt in der
Zeile nach folgendem Schema:
Handle\Nr.\Klassenname\Beschriftung, Text oder Property
"Number" bzw. Handle\ID \Klassenname\Beschriftung, Text oder Property
"Number".

Die Anzeige der Handles
kann dezimal (Voreinstellung) oder hexadezimal
erfolgen (für letztere ist die Checkbox "Hex" zu aktivieren).
Eine Nummer (No.)
wird angezeigt, wenn es auf einer Ebene mehrere Fenster
gleicher Klasse gibt. Dann enthält der Eintrag die windowsinterne Position des
Fensters in der Fensterliste. Diese Nummer kann bei dem Befehl "SPC\"
verwendet werden, um gezielt eines von mehreren identisch gleichen Fenstern
anzusprechen. Alternativ können Sie die Control-ID (ID) der Steuerelemente anzeigen lassen,
wenn Sie das Kontrollkästchen aktivieren. Diese ID dient im Zusammenhang mit
dem übergeordneten Fenster der eindeutigen Kennzeichnung eines
Steuerelements und kann bei den Befehlen "SWC\" und "IEC\" vorteilhaft
eingesetzt werden:

Die Beschriftung
entspricht der Caption-Eigenschaft. Existiert eine solche nicht,
wird für Standardsteuerelemente der Inhalt angezeigt (Textbox, Edit, RTFBox,
Static) bzw. der erste Eintrag in einer Liste (Listbox, Combobox) bzw. der aktuell
selektierte Eintrag. Die Anzeige erfolgt in Kleinbuchstaben und ist begrenzt auf
50 Zeichen. Wenn ein Steuerelement mittels der API-Funktion "SetProp()" mit einer Windows-Property "Number" versehen wurde, wird deren Wert mit vorgestelltem
"##" angezeigt. Das ist hilfreich, wenn mehrere gleichartige Steuerelemente ohne
Beschriftung (z.B. Bildfelder) eindeutig gekennzeichnet werden sollen. Das
Remoteprogramm kann eine solche Kennzeichnung ebenfalls lesen.
Wenn Sie die CheckBox "Mauskoordinaten" aktivieren, werden die aktuellen
Mauskoordinaten in Pixel angezeigt und der Farbwert der Punktes unter dem
Cursor als Hex-Wert. Gleichzeitig wird der Button "Null" sichtbar. Mit diesem
können Sie die Anzeige an einer beliebigen Position auf Null stellen. Dann
werden anschließend die auf die Nullposition bezogenen relativen Koordinaten
angezeigt. Diese Eigenschaft ist hilfreich zum "Ausmessen" von Fenstern oder
Abständen. Der Null-Button wird mit der Enter- oder Leertaste bedient. Wenn
der Button nicht den Focus hat, bewegen Sie den Mauszeiger darüber. Wenn Sie
den Mauszeiger über das Listenfeld bewegen, wird der Analyzer zum aktiven
Fenster und der Focus auf die Liste gesetzt. Gleichzeitig erscheint im rechten Teil des Fensters eine Liste, in welcher die Koordinaten des Mauszeigers bezogen auf die linke obere Ecke des jeweiligen
Steuerelements bzw. Fensters als X- und Y-Wert eingetragen sind. Das ist
hilfreich, wenn Sie aus irgendwelchen Gründen exakte Koordinaten zur relativen
Positionierung benötigen.

Wenn die Fensterliste den Focus
hat, können Sie mit den vertikalen Pfeiltasten
die Listeneinträge markieren und mit der Entertaste die markierten Einträge
(ohne Handle) in die Zwischenablage kopieren. Ist der Remote-Editor gestartet,
können die Listeneinträge mit der Taste "E" direkt in den Editor an die aktuelle
Caretposition kopiert werden. Dabei wird je nach Position des Eintrags
automatisch ein "STW\" bzw. "SPC\" vorangestellt. Alternativ können Sie zu jeder Zeit mit der Tastenkombination "Ctrl" + "L" den
in der Liste angezeigten Stand einfrieren (Sie sehen das an dem kleinen roten
Viereck links unten; im Normalbetrieb ist das Viereck grün) und anschließend
die gewünschten Einträge mit der Maus selektieren. Mit der gleichen
Tastenkombination stellen Sie den Normalzustand wieder her.
Wenn Sie den Analyzer aus dem Remote-Editor heraus gestartet haben, können
Sie die Übernahme von Einträgen noch weiter vereinfachen. Dann erscheint bei
einem rechten Mausklick auf ein Steuerelement, z.B. einen Button, die "gelbe
Liste" mit verschiedenen Befehlen, und wenn Sie auf "OK" klicken, werden die zu
dem Steuerelement gehörenden Einträge aus dem Analyzer in den Editor
übertragen und mit weiteren selektierten Befehlen ergänzt. Das funktioniert auch
bei minimiertem Analyzer. Die Befehlsliste ist getrennt nach typischen
Fensterklassen im Abschnitt "[classes]" der Datei "remedit.ini" hinterlegt, die im
Stammverzeichnis des Editors liegt und von Ihnen angepaßt werden kann. Die
Zahl hinter dem jeweiligen Befehl legt fest, ob der Befehl selektiert angezeigt wird
(1) oder nicht (0). Bei diesem Verfahren wird der rechte Mausklick für das Fenster, in dem er
ausgeführt wird, unterdrückt. Diese Unterdrückung wird erst wieder aufgehoben,
wenn der Analyzer geschlossen wird.
Wenn Sie die Anzeige von Maus-Koordinaten aktiviert haben, können Sie die Mauskoordinaten in Form einer Zeichenfolge "x,y" im Editor an der
Caretposition einfügen, indem Sie die Taste "F12" drücken.
Sie können den Analyzer auch einsetzen, um die interne Nummer eines Toolbar-
Buttons bzw. eines ListView-Items zu ermitteln. Aktivieren Sie dazu die Checkbox "LV/TB", setzen Sie den Mauszeiger auf den Button bzw. das
ListView-Item, und die Nummer erscheint als ToolTip. Diese können Sie in
Remote-Dateien für die Befehle "TBB\..."; "TBP\..."; "LVI\..." benutzen.
Ó 1998-2005 by Delphin Software.
© 2006 by Delphin Software
|