Der Befehl "JIE\" ist nur dann wirksam,
wenn eine RCF-Datei (Stapeldatei mit
mehreren Remote-Dateien) abgearbeitet wird. Dann können Sie mit "JIE\1"
erreichen, daß im Falle eines Fehlers im obigen Sinne einfach zur nächsten
Remote-Datei im Stapel gesprungen und diese aufgerufen wird. Mit "JIE\0" läßt
sich die Funktion wieder ausschalten.
Tritt bei gesetztem "JIE\1" ein Fehler der
o.g. Art auf, wird außerdem in das
Verzeichnis, in dem sich die RCF-Datei befindet, eine Datei "error.txt"
geschrieben, die zeilenweise folgende Informationen enthält:
- Datum und Uhrzeit,
- betroffene Remote-Datei und
- Befehl, bei dem der Fehler aufgetreten ist,
und zwar für alle innerhalb einer RCF-Datei aufgetretenen Fehler.
Jedes Auftreten eines Fehles wird dann außerdem mit dem akustischen
Standardsignal von Windows quittiert.
Beispielsweise können Sie die Funktion innerhalb einer RCF-Datei einsetzen, die
für die Installation von verschiedenen Softwarepaketen verwendet wird; aus der
"error.txt" ist dann ersichtlich, welche Software nicht (komplett) installiert
werden konnte.
Um die Jump-Funktionalität effektiv zu nutzen, ist es notwendig, die Remote-
Dateien so zu schreiben, daß keine gegenseitigen Abhängigkeiten entstehen (bzw.
ist die Nutzung nur möglich, wenn solche nicht existieren). Wenn Sie z.B. in
einer Remote-Datei Desktop und/oder Taskbar verstecken und am Ende wieder
sichtbar machen, damit in der nachfolgenden Remote-Datei damit gearbeitet
werden kann, blieben im Fehlerfalle die versteckten Fenster verborgen, und auch
in der nachfolgenden Remote-Datei würden Fehler auftreten. Deshalb wäre es
notwendig, in der Nachfolgedatei zunächst die versteckten Fenster wieder
sichtbar zu machen - unabhängig davon, ob sie es bereits sind oder nicht. Dann
ist keine Abhängigkeit mehr vorhanden.
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