Mit diesem Befehl wird die aktuelle Remote-Datei
unabhängig von
nachfolgenden Einträgen sofort verlassen, und die Abarbeitung der in
[Dateiname] angegebenen Remote-Datei beginnt unmittelbar anschließend.
Wenn eine Sprungmarke (ohne Doppelpunkt) angegeben ist, wird die neue
Remote-Datei von der Sprungmarke an abgearbeitet, ansonsten vom Anfang.
Die Angabe des Dateinamens muß mit vollständigem Pfad erfolgen, wenn es sich
nicht um eine Remote-Datei aus dem Arbeitsverzeichnis handelt und darf nicht
in Anführungszeichen stehen. Der Dateiname selbst ist frei wählbar. Auf diese
Weise lassen sich einzelne Bausteine zusammenstellen, die jeweils einen
bestimmten Komplex der Fernsteuerung übernehmen und anschließend den
nächsten Baustein direkt aufrufen.
Es ist aber auch möglich, eine "Remote-Steuerdatei"
in Form einer ASCII-Datei
mit der Endung ".rcf" (RemoteControlFile)
einzurichten, die die Aufruffolge
steuert. Eine RCF-Datei enthält zeilenweise angeordnet die Namen der einzelnen
Remote-Bausteine (z.B. für die Installation einer bestimmten
Anwendungssoftware oder die Konfiguration eines bestimmten Windows-
Komplexes), die in dieser Reihenfolge nacheinander abgearbeitet werden sollen.
Damit dies erreicht wird, muß der o.g. Befehl (als Abschlußbefehl eines solchen
Bausteins) lauten:
"FCH\Toggle"
Dann kehrt die Ablaufsteuerung nach Abarbeitung des jeweiligen Bausteins an
die RCF-Datei zurück, welche ihrerseits wieder die nächste Remote-Datei
aktiviert.
Innerhalb der RCF-Datei können einzelne Bausteine mit einem vorgesetzten
Hochkomma auskommentiert werden. Nachgestellte, mit einem Hochkomma
abgetrennte Kommentare in den Zeilen mit den Namen der Remote-Dateien sind
ebenfalls möglich. Auch der Sprungbefehl "GoTo [Marke]" kann eingesetzt
werden.
Beispiel für den Inhalt der RCF-Datei "install.rcf":
winsetup.rem
system.rem
GOTO weiter
'menu.rem
t-online.rem 'installiert T-Online
'repeat.rem
reboot.rem
:weiter
symbole.rem
itkfax.rem
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