Mit diesem Befehl haben Sie die Möglichkeit, für alle Einträge eines Abschnittes
(Sektion) bzw. für alle Sektionsnamen in einer Ini-Datei eine bestimmte Remote-
Datei ausführen zu lassen. Der Datenteil muß dazu wie folgt aufgebaut sein:
Sektion|Ini-Datei|Auszuführende Remote-Datei|Variablenname
Sektion:
Name der Sektion, deren Einträge verarbeitet werden sollen. Eine Sektion ist in
der Ini-Datei durch eckige Klammern "[xyz]" gekennzeichnet.
Wenn dieser Teil leer ist, werden die Sektionsnamen der Ini-Datei aufgelistet.
Ini-Datei:
Vollständiger Pfad zur Ini-Datei, z.B.
e:\remote\remedit.ini
oder unter Verwendung von Kürzeln (siehe "Spezialordner"):
?ws\test.ini
Auszuführende Remote-Datei:
Name einer Remote-Datei, wenn sich diese im Verzeichnis der aktuellen Remote-
Datei oder in einem übergeordneten Verzeichnis befindet; ansonsten
vollständiger Pfad zu der Datei. Diese wird dann mit allen unter "Sektion"
gefundenen Einträgen bzw. mit allen Sektionsnamen ausgeführt.
Wenn Sie nur eine FEX-Ebene bearbeiten müssen, können Sie alternativ zur
"Auszuführenden Remote-Datei" den Namen einer Sprungmarke in der aktuellen
Remote-Datei angeben und nach dieser Sprungmarke den Code eintragen, der
ansonsten in der "Auszuführenden Remote-Datei" stehen würde. Dieser Code-
Teil ist dann mit dem Ende-Zeichen ("@") abzuschließen. Das gestaltet den
Inhalt der Remote-Datei übersichtlicher und erspart den Sprung in eine zweite
Datei.
Wenn Sie in diesem Teil den Befehl "GOTO Label<" oder "GSB\Label"
(automatischer Rücksprung) einsetzen, muß die Sprungmarke nach dem FEX-
Teil liegen!
Variablenname:
Name einer Variablen, die für jeden gefundenen Eintrag verwendet werden soll,
z.B. "$$ini". In der auszuführenden Remote-Datei muß dieser Name für den
jeweiligen Eintrag bzw. Sektionsnamen verwendet werden.
Die so bezeichnete Variable enthält jeweils den kompletten Eintrag, z.B.
StartURL=http://172.18.3.12/test/test
bzw. den Sektionsnamen ohne "[]", z.B. "Boot".
Die Verarbeitung des Eintrags bzw. Sektionsnamen muß dann in der
auszuführenden Remote-Datei erfolgen.
Zur Erleichterung der Auswertung werden gleichzeitig programminterne Variable
mit bestimmten Werten belegt, auf die Sie mit entsprechenden Zeichenfolgen
zugreifen können, und zwar:
- "$v4$" enthält den Namen des Ini-Eintrags,
- "$v5$" enthält den Wert des Ini-Eintrags.
Sie können diesen Befehl an beliebiger Stelle in eine Remote-Datei einbauen.
Nach Abarbeitung des Befehls mit den gefundenen Einträgen wird die
Ausgangsdatei mit dem nachfolgenden Befehl fortgesetzt.
HINWEISE:
- Wenn Sie im Editor auf den Namen der "abzuarbeitenden Remote-Datei"
doppelklicken, wird diese markiert. Wenn Sie dann im Editor einen rechten
Mausklick ausführen, ist im erscheinenden Kontextmenü der Eintrag "Anzeigen"
enabled. Mit einem Mausklick auf diesen Eintrag starten Sie eine neue Instanz
des Editors, welche die anzuarbeitende Remote-Datei anzeigt.
- Sie können NICHT innerhalb der abzuarbeitenden Remotedatei "REB\1"
verwenden. Nach dem Rebooten werden nur die mit "JNF\" angesprungenen
Dateien restauriert!
Beispiel:
In der Datei "test.rem":
FEI\shorties|exepfad\remedit.ini|set.rem|$$set
WPS\fertig
@
In der Datei "set.rem":
MBX\$$set '# Ini-Eintrag anzeigen
@
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