Mit "GWN\" können Sie die Anzahl der Fenster (Top- oder Kindfenster)
ermitteln, welche der im Datenteil angegebenen Spezifizierung entsprechen.
Dazu geben Sie im Datenteil wie üblich Klasse und Beschriftung entsprechend
den Regeln unter "Suchbegriffe" an. Eine Präzisierung kann wie oben bei "IEW\"
durch eine vorgestellte Ziffer erfolgen, wobei 64 und 128 nicht
verwendet
werden können.
Zusätzlich können Sie weitere Präzisierungen
mittels einer nachgestellten, durch
Senkrechtstrich ("|") abgetrennten Ziffer wie
folgt vornehmen:
0 = Topwindow (Default; kann weggelassen werden),
1 = Kindfenster ohne Elternangabe (vgl. "IEA\",
2 = unmittelbares Kindfenster des aktuell lokalisierten Fensters,
3 = Kind/Enkelfenster des aktuell lokalisierten Fensters in beliebiger Tiefe.
Die Anzahl der Fenster wird in einer programminternen
Variablen hinterlegt, auf
die Sie mit der Zeichenfolge "$v1$" zugreifen und einer benutzerdefinierten
Variablen zuweisen können (siehe "VAR\").
Optional können Sie die Kennziffern ("Handles") der gefundenen Fenster in einer
programminteren Collection speichern lassen, um sie dann mittels des Befehls
"FEC\" weiter zu bearbeiten. Geben Sie dazu im Datenteil - diesmal abgetrennt
durch ">" - einen Namen für diese Collection an (beliebige Zeichenfolge oder
Variable). Diesen Namen müssen Sie dann auch im Befehl "FEC\" benutzen
(siehe dazu auch "SCW\").
Beispiele:
GWN\1\#32770\internet
GWN\1\button&&\ja||yes|3>buttons
Alternativ zur Kombination von "GWN\"
mit "FEC\" können Sie den Befehl
"FEW\" einsetzen. Der Datenteil muß dazu wie folgt aufgebaut sein:
Fensterbeschreibung|Auszuführende Remote-Datei|Variablenname
Fensterbeschreibung:
Für die Fensterbeschreibung gelten die bei "IEW\"
angegebenen Vorschriften bzgl.
Klasse, Beschriftung und Präzisierung.
Auszuführende Remote-Datei:
Name einer Remote-Datei, wenn sich diese im Verzeichnis der aktuellen Remote-
Datei oder in einem übergeordneten Verzeichnis befindet; ansonsten
vollständiger Pfad zu der Datei. Diese Remote-Datei wird dann mit allen
gefundenen Fensterhandles ausgeführt.
Wenn Sie nur eine FEX-Ebene bearbeiten müssen, können Sie alternativ zur
"Auszuführenden Remote-Datei" den Namen einer Sprungmarke in der aktuellen
Remote-Datei angeben und nach dieser Sprungmarke den Code eintragen, der
ansonsten in der "Auszuführenden Remote-Datei" stehen würde. Dieser Code-
Teil ist dann mit dem Ende-Zeichen ("@") abzuschließen. Das gestaltet den
Inhalt der Remote-Datei übersichtlicher und erspart den Sprung in eine zweite
Datei.
Wenn Sie in diesem Teil den Befehl "GOTO Label<" oder "GSB\Label"
(automatischer Rücksprung) einsetzen, muß die Sprungmarke nach dem FEX-
Teil liegen!
Variablenname:
Name einer Variablen, die für jedes zutreffende Handle verwendet werden soll,
z.B. "$$win". Diese Variable wird jeweils mit dem aktuellen Handle belegt. In der
auszuführenden Remote-Datei muß diese Variable für das jeweilige Handle
verwendet werden. Wenn Sie genauere Informationen zum Fenster benötigen,
verwenden Sie "CFH\" oder "GWI\"
mit dem Handle.
Beispiele:
NEW\explorewclass\* 'wenn Explorer nicht aktiv, wird er gestartet
EXE\?wi\explorer.exe
EEW\
STW\explorewclass\*
IEP\test.exe 'Prüfen, ob "test.exe" läuft; wenn ja,
VAR\$$exe 'Pfad speichern
und Programm beenden
TPC\1
'oder
'GPW\
'CLW\1
EEP\
'...
'...
IEV\$$exe 'Wenn Variable existiert,
EXE\$$exe '"test.exe"
wieder starten,
EEV\
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