"GPC\(Daten]) für "GetPixelColor", "ITO\" für "IfTimeOut", "ETO\" für
"EndTimeOut", "IPC\[Daten]" für "IfPixelColor", "EPC\" für "EndPixelColor", "ILC\[Daten]" für "IfLineColor", "ELC\" für "EndLineColor", "IRC\[Daten]" für "IfRectColor", "ERC\" für "EndRectColor", "WCC\([Daten]) für "WaitColorChange", "WLC\([Daten]) für "WaitLineColor", "WRC\([Daten]) für "WaitRectColor", "JIT\[Daten]" für "JumpIfTimeout", "RGB\[Daten]" für "RGB", "DFP\[Daten]" für "DoForPixel". Siehe auch: "DCL\", "DFR\". Siehe auch: "Abfragen". *WCC-Beispiel*
Mit "GPC\([Daten])"
läßt sich der Farbwert eines Punktes (Pixel) ermitteln. Der
Wert wird in programminternen Variablen hinterlegt, auf die Sie wie folgt
Zugriff haben: $v1$ = Ziffernfolge für den Long-Wert der Farbe, $v2$ = Zeichenfolge für den Hex-Wert mit vorangestellter Zeichenfolge "&H", $v3$ = Rot-Anteil als Ziffernfolge (0 ... 255), $v4$ = Grün-Anteil als Ziffernfolge (0 ... 255), $v5$ = Blau-Anteil als Ziffernfolge (0 ... 255). Diese Werte können Sie benutzerdefinierten Variablen zuweisen und dann
weiterverarbeiten (siehe auch "VAR\", "STT\"). Syntax: GPC\[o\][(-)X, (-)Y] Im Datenteil können die Koordinaten des Punktes in Pixel angegeben werden. Ist
der Datenteil leer, wird der durch vorhergehende Lokalisierungen ermittelte
aktuelle Punkt zugrundegelegt (siehe auch "STW\", "SPC\", "LCP\", "MCP\").
Wenn im Datenteil als erstes die Zeichenfolge "O\" oder "o\" steht, beziehen sich
die nachfolgenden Koordinatenangaben auf den Ursprung des aktuellen Fensters.
Mit "IPC\"
kann die Ausführung der in der Remotedatei nachfolgenden Befehle
davon abhängig gemacht werden, ob der Farbwert an einem bestimmten Punkt
des Bildschirms mit einer Vorgabe übereinstimmt oder nicht. Syntax: IPC\[o\][(-)X, (-)Y|]Color(Hex) '... EPC\ Color:
Vorgabewert der Farbe als Hex-Wert, z.B. "&HFFFFFF" für
weiß; X, Y (optional): Koordinaten des Punktes in Pixel, dessen Farbe ausgewertet
werden soll. Wenn diese Angaben nicht vorhanden sind, wird der durch
vorhergehende Lokalisierungen ermittelte aktuelle Punkt zugrundegelegt (siehe
auch "STW\", "SPC\", "LCP\", "MCP\"). Wenn im Datenteil als
erstes die Zeichenfolge "O\"
oder "o\" steht, beziehen sich die nachfolgenden
Koordinatenangaben auf den Ursprung des aktuellen Fensters. Mit "EPC\"
wird der Befehlsbereich abgeschlossen, der nur bei erfüllter Bedingung
ausgeführt wird. Unabhängig davon, ob die Bedingung erfüllt ist, werden die Werte der
tatsächlichen Farbe wie bei "GPC\" in programminterne Variable geschrieben.
Mit "ILC\"
und "IRC\" kann die Ausführung der in der Remotedatei
nachfolgenden Befehle davon abhängig gemacht werden, ob entweder bei "ILC\" - der Farbwert entlang einer Linie
irgendwo mit einer Vorgabe übereinstimmt oder ob sich - der Farbwert entlang einer Linie
gegenüber dem Ausgangspunkt ändert. bei "IRC\" - der Farbwert innerhalb eines Rechtecks
irgendwo mit einer Vorgabe
übereinstimmt oder ob sich - der Farbwert innerhalb eines Rechtecks
gegenüber dem Ausgangspunkt ändert.
Syntax: ILC\[o\](-)X1,(-)Y1,(-)X2,(-)Y2 [|Color(Hex)][>Count] '... ELC\ IRC\[o\](-)X1,(-)Y1,(-)X2,(-)Y2 [|Color(Hex)][>Count] '... ERC\ Parameter: bei "ILC\": X1, Y1: Koordinaten des Ausgangspunktes der
Linie in Pixel, an dem die
Suche beginnt. Wenn nach einer Farbänderung gesucht wird, dient seine Farbe
als Bezugsgröße. X2, Y2: Koordinaten des Endpunktes der Linie
in Pixel. bei "IRC\": X1, Y1: Koordinaten der linken oberen Ecke des
Rechtecks in Pixel, an dem
die Suche beginnt. Wenn nach einer Farbänderung gesucht wird, dient seine
Farbe als Bezugsgröße. X2, Y2: Koordinaten der rechten unteren Ecke
des Rechtecks in Pixel. Wenn im Datenteil als
erstes die Zeichenfolge "O\" oder "o\" steht, beziehen sich
die nachfolgenden Koordinatenangaben auf den Ursprung des aktuellen Fensters,
ansonsten auf den Bildschirmursprung (linke obere Ecke). Color (optional): Vorgabewert der Farbe bei Suche nach einer bestimmten
Farbe als Hex-Wert, z.B. "&HFFFFFF" für weiß; Count (optional): Die Suche gilt erst dann als erfolgreich, wenn mindestens
Count Punkte gefunden wurden, bei denen die Bedingung erfüllt ist.
Wenn die Suche erfolgreich
war, d.h. es wurde entweder eine Farbänderung oder
das Auftreten der Vorgabefarbe registriert, werden folgende Werte in programminterne Variable geschrieben: - X-Koordinate
in die Variable "$v1$", - Y-Koordinate
in die Variable "$v2$", Bei Angabe von "o\"
im Datenteil sind diese Koordinaten auf den Ursprung des
aktuellen Fensters bezogen, ansonsten Bildschirmkoordinaten. Wenn mit
">Count" eine Mindestanzahl von Übereinstimmungen vorgegeben wurde,
enthalten die Koordinaten den Punkt der letzten Übereinstimmung. - Farbwert als Hex-Wert in die Variable "$v3$", - Farbwert als
Long-Wert in die Variable "$v4$". Sie können diese Werte mittels "VAR\..." an benutzerdefinierte Variable
übergeben und damit weiterarbeiten. Gleichzeitig wird der aktuelle Punkt auf diese Koordinaten gesetzt, so daß eine
nachfolgende Mausoperation diesen Punkt als Zielpunkt hat. Mit "ELC\"
wird der Befehlsbereich abgeschlossen, der nur bei erfüllter Bedingung
ausgeführt wird.
Mit dem Befehl "WCC\..."
können Sie darauf warten, daß an einem bestimmten
Punkt eine bestimmte Farbe oder aber eine Farbänderung eintritt. Syntax: WCC\[o\][Timeout(sec)|][(-)X, (-)Y][|(!)Color(Hex)] Timeout (optional): Wartezeit in Sekunden. Fehlt diese Angabe oder ist sie = 0,
wird endlos gewartet. X, Y (optional): Koordinaten des Punktes in Pixel,
dessen Farbe ausgewertet
werden soll. Fehlt diese Angabe, wird der durch vorhergehende Lokalisierungen
ermittelte aktuelle Punkt zugrundegelegt (siehe auch "STW\", "SPC\", "LCP\",
"MCP\", "SAP\"). Wenn im Datenteil als erstes die Zeichenfolge "O\" oder
"o\"
steht, beziehen sich die nachfolgenden Koordinatenangaben auf den Ursprung
des aktuellen Fensters. Color:
Vorgabewert der Farbe als Hex-Wert, z.B. "&HFFFFFF"
für weiß. Wenn Sie vor dem Farbwert ein Ausrufezeichen ("!") eintragen, wartet
das Programm, bis an dem Punkt eine von der Vorgabefarbe abweichende Farbe
eintritt. Fehlt die Farbangabe, wird auf eine beliebige Farbänderung gewartet. Alle Angaben sind optional. Sie können auch nur die Wartezeit auf eine
Farbänderung als Ziffernfolge angeben. Wenn die Suche erfolgreich
war, d.h. es wurde entweder eine Farbänderung oder
das Auftreten der Vorgabefarbe registriert, werden die Farbwerte wie bei "GPC\"
in programminterne Variable geschrieben. Sie können diese Werte mittels
"VAR\..." an benutzerdefinierte Variable übergeben und damit weiterarbeiten.
Die Befehle "WLC\..."
und "WRC\..." sind eine Kopplung von "ILC\" bzw. "IRC\"
mit "WCC\". Sie können damit darauf warten, daß irgendwo an einer Linie bzw
innerhalb eines Rechtecks eine bestimmte Farbe oder aber eine Farbänderung
eintritt. Syntax: WLC\[o\][Timeout(sec)|](-)X1,(-)Y1,(-)X2,(-)Y2[|Color(Hex)] WRC\[o\][Timeout(sec)|](-)X1,(-)Y1,(-)X2,(-)Y2[|Color(Hex)] Timeout (optional): Wartezeit in Sekunden. Fehlt diese Angabe, wird endlos
gewartet. bei "WLC\": X1, Y1: Koordinaten des Ausgangspunktes
der Linie in Pixel, an dem die
Suche beginnt. Wenn nach einer Farbänderung gesucht wird, dient seine Farbe
als Bezugsgröße. X2, Y2: Koordinaten des Endpunktes der
Linie in Pixel. bei "WRC\": X1, Y1: Koordinaten der linken oberen
Ecke des Rechtecks in Pixel, an
dem die Suche beginnt. Wenn nach einer Farbänderung gesucht wird, dient seine
Farbe als Bezugsgröße. X2, Y2: Koordinaten der rechten unteren
Ecke in Pixel. Wenn im Datenteil als
erstes die Zeichenfolge "O\" oder "o\" steht, beziehen sich
die nachfolgenden Koordinatenangaben auf den Ursprung des aktuellen Fensters,
ansonsten auf den Bildschirmursprung (linke obere Ecke). Color:
Vorgabewert der Farbe als Hex-Wert, z.B. "&HFFFFFF"
für weiß. Fehlt diese Angabe, wird auf eine Farbänderung gewartet. Die Angaben in eckigen Klammern sind optional. Wenn die Suche erfolgreich
war, d.h. es wurde entweder eine Farbänderung oder
das Auftreten der Vorgabefarbe registriert, werden folgende Werte in programminterne Variable geschrieben: - X-Koordinate
(bildschirmbezogen) in die Variable "$v1$", - Y-Koordinate
(bildschirmbezogen) in die Variable "$v2$", - Farbwert als
Hex-Wert in die Variable "$v3$", - Farbwert als
Long-Wert in die Variable "$v4$". Sie können diese Werte mittels "VAR\..." an benutzerdefinierte Variable
übergeben und damit weiterarbeiten. Wenn Sie für eine nachfolgende Mausoperation den aktuellen Punkt auf die
Koordinaten des Fundorts setzen möchten, können sie das mit "SAP\$v1$,$v2$"
tun.
Mit dem Befehl "ITO\"
können Sie feststellen, ob ein Timeout eingetreten ist.
Die Befehle zwischen "ITO\" und "ETO\" werden nur ausgeführt, wenn das der
Fall war.
Wenn Sie nach einem TimeOut an eine bestimmte Sprungmarke
springen
wollen, können Sie die Abfrage durch den Befehl "JIT\..." ersetzen und im
Datenteil die Bezeichnung der Sprungmarke angeben: JIT\neu
Mit dem Befehl "RGB\..."
können Sie einen Farbwert (Long oder Hex) in die
Rot/Grün/Blau-Anteile zerlegen. Die Ergebnisse werden wie bei "GPC\" in
programminterne Variable geschrieben.
Der Befehl "DFP\..."
dient dazu, eine rechteckige Fläche pixelweise auf die
Farbwerte der Punkte zu untersuchen und bei Erfüllung bestimmter Bedingungen
an dem jeweiligen Punkt entweder eine Mausaktivität auszuführen oder den
Punkt einzufärben. Syntax: DFP\[o\]ToDo[|X1,Y1][|X2,Y2][|XStep1][|YStep1][|XStep2][|YStep2][|RGB1][|RGB2][|Rmin,Rmax][|Gmin,Gmax][|Bmin,Bmax][|Coll1][|Coll2][|MaxCount][|KeyChar][|State][|Pause][|Hwnd]
Außer "ToDo" sind alle Parameter
optional. Wenn Parameter belegt werden,
müssen alle vorherigen Trennzeichen ("|") angegeben werden.
o\ = wenn gesetzt, sind Koordinaten relativ zum zuletzt lokalisierten
Fenster ToDo = Numerischer Wert (Long oder Hex) oder Mausbefehle MEL, MER, MED,
MLI, MPO. Wenn numerisch, wird jeder gefundene Pixel mit entsprechender
Farbe eingefärbt. X1,Y1 = LinksOben-Koordinaten des Rechtecks; Default: Fensterkoordinaten X2,Y2 = RechtsUnten-Koordinaten des Rechtecks; Default: Fensterkoordinaten XStep1 = Pixelsprung horizontal (Default = 1) YStep1 = Pixelsprung vertikal (Default = 1) XStep2 = einmaliger Pixelsprung nach Treffer horizontal (Default = 4) YStep2 = einmaliger Pixelsprung nach Treffer vertikal (Default = 4) RGB1 = R,G,B,!R,!G,!B -> die Farbe muß (wenn "!", darf nicht)
stärkster
Anteil sein RGB2 = R,G,B,!R,!G,!B -> die Farbe muß (wenn "!", darf nicht)
schwächster
Anteil sein Rmin,Rmax = Zulässige Bereiche des Rotanteils (0...255); wenn leer, alles
zulässig Gmin,Gmax = Zulässige Bereiche des Grünanteils (0...255); wenn leer, alles
zulässig Bmin,Bmax = Zulässige Bereiche des Blauanteils (0...255); wenn leer, alles
zulässig Coll1 = Collection mit (Long)Farbwerten. Punkt muß eine der Farben haben Coll2 = Collection mit (Long)Farbwerten. Punkt darf keine der Farben haben MaxCount = wenn angegeben, wird nach MaxCount Treffern abgebrochen KeyChar= optionaler Tastenklick vor Mausoperation mit Zeichen "KeyChar"
(casesensitiv) State = 1, wenn zusätzlich Ctrl; 2, wenn zusätzlich Alt gedrückt werden
soll; 3 für beide Pause = optionale Pause nach dem Tastenklick Hwnd = optionales Fensterhandle, wenn die Verarbeitung der Mausaktion
durch die Anwendung abgewartet werden soll.
HINWEIS: Alle Farbermittlungen werden am Bildschirm durchgeführt, nicht am jeweiligen
Fenster. Wenn eine solche Betrachtung fensterbezogen durchgeführt werden soll,
muß der zu untersuchende Punkt immer sichtbar sein und darf nicht von
anderen Fenstern verdeckt werden. Sie können das in der Regel sicherstellen,
indem Sie das jeweilige Topfenster mittels "WTM\" permanent in den
Vordergrund setzen.
Beispiel: STW\progman\* WCC\10 ITO\ MBX\TimeOut! ETO\ WPS\done
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